zurück

Nach schwerem Sturz: Ski-Ass meldet sich aus dem Krankenhaus bei seinen Fans

Zauchensee (Österreich) – Neuigkeiten aus der Klinik: Die österreichische Skirennläuferin Magdalena Egger (24) hat sich nach ihrem starken Sturz bei der Weltcup-Abfahrt öffentlich zu Wort gemeldet.

"2:0 für Zauchensee – doch eines Tages werden wir auch Freunde sein", schrieb die 24-Jährige in einem am Dienstag veröffentlichten Instagram-Post und teilte dazu ein Bild von sich im Krankenhausbett.

Mit viel Humor nahm die gebürtige Tirolerin ihr erneutes Missgeschick in ihrer Heimat Zauchensee auf. Denn schon vor drei Jahren war sie beinahe an derselben Stelle gestürzt und hatte sich damals eine Gehirnerschütterung sowie einen Innenbandriss zugezogen.

Dieses Mal erwischte es Egger jedoch wesentlich schlimmer: Während des Rennens am vergangenen Samstag verlor sie in einer Linkskurve die Kontrolle über ihre Ski, stürzte zu Boden und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen den Fangzaun.

Trotz des heftigen Aufpralls schaffte Egger es zunächst, wieder aufzustehen. Kurz darauf musste sie jedoch aufgeben, setzte sich sichtbar erschöpft und mit Tränen in den Augen in den Schnee.

Ein Hubschrauber brachte sie anschließend ins Krankenhaus, wo die niederschmetternde Diagnose bestätigt wurde: Riss des vorderen Kreuzbandes, Einriss des Seitenbandes sowie eine Quetschung des Außenmeniskus im rechten Knie.

Eine Operation war unumgänglich und zerstörte damit auch ihren Traum von einer Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo .

Trotz dieses schweren Rückschlags zeigt sich Egger kämpferisch und blickt optimistisch nach vorne: "I don't stop believing" (auf Deutsch: Ich höre nicht auf zu glauben), teilte sie ihren rund 11.000 Instagram-Followern mit.